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Neuheiten für Ihren Gemüsegarten

Minimelanzani „Jackpot“
Grillgemüse der Blumenschmuck Gärtner 2020

Freuen Sie sich auch schon auf die 1. Grillerei im eigenen Garten, diesen Sommer?
Dann haben wir einen Grill-Tipp für Sie:
Minimelanzani „Jackpot“, das Grillgemüse des Jahres 2020 der Blumenschmuck Gärtner, bei Ihrem Naturgärtner Jogl in Bio-Qualität.

Als leidenschaftlicher Griller werden Sie sicher von den festen, saftigen Früchten, mit ihrer dunkellila Färbung begeistert sein! Auch in Aufläufen, indischen Currys oder paniert als vegetarische Hauptspeise schmeckt die Mini-Melanzani sehr gut.

Pflanzung:

Mit ihren vielen Früchten ist dieses Grillgemüse tatsächlich ein wahrer Jackpot im Garten, Balkon und Terrasse. Die schmackhafte  aus Ostasien stammende, subtropische Minimelanzani darf in der sommerlichen, mediterranen Küche nicht fehlen. Die runden bis ovalen, Früchte werden ca. 8 cm groß.

Setzen Sie den Jackpot  ab Anfang Mai in Pflanztöpfe mit einem Mindestdurchmesser von 25-30 cm oder auch in große Balkonkisterln. Möchten Sie ihn im Gewächshaus, Hochbeet oder direkt ins Beet  pflanzen, sollte der Abstand mindestens 60 x 60 Zentimeter betragen, damit die ausladenden Triebe mit den großen Blättern genügend Platz finden, um sich auszubreiten. Die Wurzeln der Jungpflanzen müssen sich jedoch ausreichend entfalten können.
Eine Beigabe von Schafwollpellets und die Stärkung mit Effektiven Mikroorganismen wird für ein stärkeres Wurzelwachstum sorgen. Setzen Sie am besten gleich beim Pflanzen einen Stützstab in die Erde, da die Triebe sonst später unter dem Gewicht der vielen Früchte abknicken oder zu Boden sinken könnten. Auf ausreichenden Abstand zu Paprika, Tomaten, Kartoffeln und Physalis sollte geachtet werden.

Pflege:

In ihrer neuen Umgebung angewurzelt werden sollten Sie  die Pflanzen wöchentlich einmal mit biologischen Nährstoffen versorgen. Besonders wichtig ist auch das regelmäßige Gießen, wobei Sie aber  darauf achten sollten, dass keine Staunässe entsteht.

Mehrwert und Ernte:

Schon während des Blühens wird Sie die Minimelanzani Jackpot mit wunderschönen, silbrig-grünen Blättern und lavendelfarbenen Blüten verwöhnen und macht ungeduldig auf ihre ca. 60 g schweren, festen und saftigen Früchte, die mit ihrer dunkellilanen Färbung ein weiterer Eyecatcher sein werden.

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Don Pepino – Die kriminell gute Birnenmelone
Gemüse des Jahres 2020

Aufmerksame und probierfreudige Naturgärtnerei-Besucher kommt Don Pepino bestimmt bekannt vor, hatten wir ihn doch schon im Vorjahr unter seinem deutschen Namen „Birnenmelone“ als Naschgarten-Neuheit im Sortiment. Natürlich auch heuer bei uns erhältlich, als Gemüse des Jahres 2020. Die Früchte sind auffällig gefärbt und haben die Größe von Birnen und schmecken wie Melone.

Das Gemüse des Jahres gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, wächst einjährig, und sollte wie Paradeiser und Paprika erst nach den Eisheiligen ins Freie gepflanzt werden. In großen Töpfen oder auch Ampeln wächst Don Pepino auch sehr gut und überzeugt auch durch den hohen Zierwert.

Standort und Pflege:

Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen Standort und wächst sehr buschig. Optimal sind Stäbe oder eine Rankhilfe zum Aufbinden der Äste.

Eine Besonderheit sind auch die Blüten von Don Pepino. Diese sind selbstfruchtbar und sind abhängig von der Temperatur unterschiedlich gefärbt. Bei über 27°C sind die Blüten weiß und zwischen 10 und 20°C tiefblau. Teilweise ergeben sich dadurch hübsche Muster. Wenn man Triebe ohne Blüten rechtzeitig wegschneidet, fördert das die Bildung von Früchten und erhöht die Fruchtgröße. Damit die Pflanze Früchte ansetzt, darf die Nachttemperatur 18°C nicht unterschreiten.

Die Birnenmelone benötigt regelmäßig, ausreichend Wasser, wobei Staunässe nicht gut vertragen wird. Für guten Fruchtertrag ist ein guter mit Kompost vorbereiteter Boden und die regelmäßige Nachdüngung mit Fruchtgemüsedünger notwendig. Don Pepino liebt Wärme. Die optimalen Temperaturen liegen bei 18-25°C. In kühleren Regionen ist es daher empfehlenswert die Pflanzen in große Töpfe im Gewächshaus zu setzen.

Viel Spaß beim Setzen und Naschen!

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Der Ingwer – Eine vielfältige Rarität

Ingwer ist eine Pflanze die nicht nur als Gewürz oder Heilkraut, sondern auch als Zimmerpflanze verwendet werden kann.
Diese Pflanze ist im Kübel als Terrassenschönheit oder auch im Garten auf sehr warmen Plätzen zu kultivieren. Da der Ingwer in den Tropen und Subtropen zu Hause ist, braucht er Temperaturen ab 20 Grad.

Weitere Infos zur Pflanze Ingwer:

Botanisch heißt der Ingwer Zingiber officinale, seine Wuchshöhe beträgt zwischen 45 und 150 Zentimetern, er ist eng mit Kurkuma und Kardamom verwandt.

Lust auf einen Pfanzversuch?

Standort und Substrat

Der Ingwer wird bei uns in Europa in Frankreich angebaut.  Auch in unseren Breitengraden lässt sich die wärmeliebende Pflanze lässt sich  kultivieren, braucht bei uns aber  einen geschützten Ort im Haus oder Wintergarten. Wenn die Nächte wärmer werden,  über 20°C kann die Ingwer-Pflanze auch auf den Balkon oder die Terrasse umgesiedelt werden

Damit es keinen Sonnenbrand für den Ingwer gibt, vermeiden Sie Sonneneinstrahlung und wählen als Pflanzort lichten Halbschatten.
Benutzen Sie ein nährstoffreiches und durchlässiges Substrat mit einem ph-Wert zwischen 5,5-6,5, wenn Sie haben vermischen Sie diese mit einigen Handvoll Humus. Das sollte ausreichen um der Pflanze die gesamte Vegetationsperiode über mit Nährstoffen zu versorgen.
Ein Tipp noch zum Schluss: Die Knolle sollte nicht das ganze Jahr im Freiland sein.

Gießen und Düngen

Der Wurzelballen der Ingwer-Pflanze darf nicht austrocknen, jedoch mag die Pfanze auch keine Staunässe.

Deswegen gießen Sie  mit abgestandenem, kalkfreiem Wasser erst nach, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Sollte das Substrat bereits vollständig ausgetrocknet sein, gönnen Sie der Zimmerpflanze ein Wasserbad. Dafür den Kübel bis zum oberen Rand in einen  mit Wasser gefüllten Behälter stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. In  heißen Sommermonaten kann es sein, dass die Pflanze täglich gegossen werden muss.  Achtung: Eingerollte Blätter und braune Triebspitzen sind die ersten  Anzeichen für einen bestehenden Wassermangel. Geben Sie in das Gießwasser Flüssigdünger,  im  2. Jahr verträgt Zingiber officinale alle 4 bis 6 Wochen  regelmäßig die Gabe von Volldünger. In der Winterpause  bitte nicht düngen und auch nicht gießen.

Pflanzen und Umtopfen

In einem Zeitraum von cirka einem Jahr  kann die Pflanze eine Höhe zwischen 60 und 100 Zentimeter erreichen. Je nach  Kübelgröße ist ein häufiges Umsetzen des Ingwers ratsam. Möchten Sie dabei nicht sofort mit der Knollenernte beginnen, wählen Sie großes Pflanzgefäß aus. Das  neue Pflanzgefäß sollte im Durchmesser cirka 5 Zentimeter mehr Umfang aufweisen als das alte. Beim Umtopfen bzw. Pflanzen in einen Kübel sollten Sie Folgendes beachten

Überwintern

Die Vegetationsperiode vom Ingwer beginnt im März und endet im  August. Im September stellt die Pflanze das Wachstum ein und zieht sich in den Boden zurück.  Wenn die Blätter und Triebe welken, sollten Sie mit dem Düngen aufhören, und auch das Gießen auf ein Minimum reduzieren. Im Herbst ist auch die beste Zeit für die Ernte.  Einfach mit  einem scharfen Messer, die Ingwer-Knolle in gleichmäßig große Stücke aufteilen. Zum Überwintern stellen  Sie die Pflanze an einem frostsicheren Ort.   Ideal sind Temperaturen um die 10°C  jedoch stellen Sie in  nicht in beheizte Räume. Wenn die Pflanze im Frühling wieder austreibt, sollten Sie die Pflanze wieder gießen und an einen warmen Platz stellen. Ohne Substrat können Sie die  Ingwer-Knollen auch sicher  an einem trockenen Ort überwintern.

Die beste Erntezeit für Ingwer

Sie können ihren  selbst gezogenen Ingwer das ganze Jahr über beernten, schneiden Sie dafür mit einem scharfen Messer die benötigte Menge von der keimenden Ingwer-Knolle einfach weg.  Allerdings ist die optimale Erntezeit im Herbst, wenn die Blätter der Pflanze bereits anfangen zu welken. Sie möchten Ingwer auch im Folgejahr kultivieren? Dann sollten Sie einen kleinen Teil der Rhizom-Knolle überwintern.

 

 

 

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