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Mit Charme und Melone

Sie sind die perfekten Früchte für heiße Augusttage. Melonen.
Erfrischend, aromatisch und süß. Ein beliebtes Naschobst?!, Nicht ganz. Wussten Sie, dass Zuckermelonen mit Gurken verwandt sind und Wassermelonen zur Familie der Kürbisse gehören? Und dennoch landen Melonen gerne in fruchtigen Bowlen oder einem bunten Obstsalat. Wassermelonen sind auch pur ein Highlight, da sie zu 90% aus Wasser bestehen, sind sie eine wunderbare Nascherei für kalorienbewusste GenießerInnen.

Wer kann ihnen schon widerstehen –
den süßen Früchten des Sommers?

Erdbeeren, die Sie in reifem Rot anstrahlen, Stachelbeeren, Himbeeren, Zwergnektarinen und -pfirsiche. Durch Veredelung sehr langsam gewachsen, für kleine Gärten und Töpfe geeignet. Alles finden Sie bei uns in Berndorf!

Dürfen wir vorstellen? Von Traub. Viktoria von Traub
–  Die Königin der Tafeltrauben ist die Gartenpflanze des Jahres 2022.

Viktoria von Traub überzeugt trendbewusste Naschgartenbesitzerinnen sicherlich durch ihre positiven Eigenschaften
und königlichen Vorzüge: süße Früchte, Pilzresistenz und starkes Wachstum.

Der Sitz der Königin

Viktoria ist als Rebe eine Kletterpflanze und daher muss der Standort gut durchdacht sein. Die Triebe erreichen eine Länge von bis zu 3 Metern. Als Rankhilfe eignen sich Gerüste an Hausmauern, Pergolen oder ein Spalier in der Sonne. Viktoria ist gut winterhart. In raueren Regionen ist es jedoch vorteilhaft, wenn man einen Standort mit einem günstigen Kleinklima sucht. Ein geschützter Innenhof oder die südliche Hauswand sind passend. Bei Temperaturen unter -15°C ist in den ersten Jahren ein Winterschutz vorteilhaft. Trauben können auch in sehr großen Töpfen gezogen werden. Aber auch dabei ist eine Kletterhilfe notwendig.

Viktoria von Traub wird im Topf erstanden und kann vom Frühling bis in den Sommer gesetzt werden. Optimal sind die Monate April und Mai, wenn der Boden schon warm ist. Trauben stellen keine besonders hohen Ansprüche an den Boden. Für die Pflanzung wird ein ca. 50 cm tiefes Loch gegraben und der Boden tief gelockert. Wird die Rebe an eine Hausmauer gesetzt, sollte auch hier ein Abstand von 20 cm eingehalten werden. Wichtig ist, dass die Veredelungsstelle über der Erde ist. Nach der Pflanzung wird durchdringend gegossen.

Mit Erziehung zum royalen Genuss

Passend zur Kletterhilfe müssen Reben erzogen werden. Nun entscheidet sich, ob eine Pergola bepflanzt wird, ein Spalier oder ob man flächig eine Hausmauer begrünen möchte. Je nach Verwendung wird der Stamm höher oder niedriger ausfallen. Im ersten Jahr wird der Haupttrieb am Stützpfahl hochgebunden. Sollten sich mehrere Triebe entwickeln, wird nur der kräftigste Haupttrieb belassen. Alle anderen werden ab Ende Mai weggeschnitten. Ab September wird der obere, weiche Teil des Haupttriebes ebenfalls gekappt. Im März beginnt der eigentliche Stockaufbau. Der inzwischen verholzte 1-jährige Haupttrieb wird auf die gewünschte Stammhöhe geschnitten. Er sollte an der Schnittstelle bereits 8-10 mm stark sein. Nach dem Austrieb entwickeln sich unterhalb der Schnittstelle mehrere Austriebe. Je nach Wuchskraft und Verteilung werden die oberen 3-5 Triebe belassen, die unteren werden restlos entfernt.

Die Königin der Tafeltrauben hat viele positive Eigenschaften. Dazu gehört auch die gute Pilzresistenz und der hohe Ertrag. Da bei Tafeltrauben nicht nur der Ertrag im Vordergrund steht, sondern auch optische Gesichtspunkte, wird man beim Schneiden nicht so streng vorgehen, wie ein Winzer. Wichtig ist, dass man weiß, dass die Trauben an den neuen Trieben entstehen. Daher schneidet man im Spätwinter die abgetragenen Triebe auf zwei Augen zurück. Dabei schneidet man ein großzügiges Stück über dem Auge, da der Trieb ein Stück zurück trocknet.

Bunter Blickfang

Besonders schön ist das Laub der Gartenpflanze des Jahres. Bereits der Austrieb ist sehr schön: die jungen Blätter sind gelb mit bronzefarbenen Flecken. Sie sind rundlich bis herzförmig und bilden im Sommer eine sattgrüne Laubwand. Für die Reife der Trauben werden Mitte August die Blätter, die direkt über den Beeren hängen entfernt, damit die Sonne die Früchte erreicht. Das Laub verfärbt sich im Spätsommer rosa bis rot. Viktoria sorgt für eine spektakuläre Herbstfärbung!

Reiche Ernte

Anfang September sind die Trauben erntereif. Die Beeren sind weitgehend kernlos und süß. Viktoria zeichnet sich durch dünnschalige, gelbgrüne Früchte aus, die etwas kleiner sind als bei den meisten Tafeltrauben. Im Gegensatz zu Keltertrauben, die von Winzern für die Weinerzeugung angebaut werden, haben Tafeltrauben größere Beeren. Sie sind meistens kernlos und weniger saftig. Prinzipiell kann man aus beiden Traubentypen Wein erzeugen, Saft herstellen oder Gelees, Kuchen und viele andere Köstlichkeiten kochen.

Bildquelle: Jogl, Shutterstock, BMA, Blumenschmuck Gärtner

 

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